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	<title>Domainwahl &#187; Berufsrecht</title>
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	<description>Die richtige Domain für den Freiberufler</description>
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		<title>BGH best&#228;tigt: Domainname aus &#8220;steuerberater+region&#8221; berufsrechtlich zul&#228;ssig</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 21:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhold Kuffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steuerberater]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[BGH]]></category>
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		<category><![CDATA[Standesrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerberaterkammer]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Senat&#160;f&#252;r Steuerberater-&#160;und Steuerbevollm&#228;chtigtensachen beim Bundesgerichtshof hat mit dem Urteil vom 1. September 2010 entschieden, dass der Domainname steuerberater-suedniedersachsen.de berufsrechtlich nicht zu beanstanden ist. Der Entscheidung vorausgegangen war die berufsrechtliche Ma&#223;nahme eines Verweisen durch die Steuerberaterkammer Niedersachsen gegen den Steuerberater, der diese Domain f&#252;r seinen Webauftritt nutzte. Die Steuerberaterkammer war der Meinung, dass die eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Senat&nbsp;f&uuml;r Steuerberater-&nbsp;und Steuerbevollm&auml;chtigtensachen beim <strong>Bundesgerichtshof </strong>hat mit dem Urteil vom 1. September 2010 entschieden, dass der Domainname <strong>steuerberater-suedniedersachsen.de</strong> berufsrechtlich nicht zu beanstanden ist.</p>
<p>Der Entscheidung vorausgegangen war die <strong>berufsrechtliche Ma&szlig;nahme</strong> eines Verweisen durch die <strong>Steuerberaterkammer</strong> Niedersachsen gegen den <strong>Steuerberater</strong>, der diese <strong>Domain</strong> f&uuml;r seinen Webauftritt nutzte. Die Steuerberaterkammer war der Meinung, dass die eine berufsrechtlich <strong>unerlaubte Werbung</strong> darstelle.</p>
<p>So unerfreulich die ganze Angelegenheit f&uuml;r den betroffenen Steuerberater war, so begr&uuml;&szlig;enswert ist doch die Entscheidung von h&ouml;chster Stelle f&uuml;r die (Fort-) Entwicklung des Domainrechts der freien Berufe. Das Urteil d&uuml;rfte sich auch bei anderen <strong>verkammerten Berufen</strong> herumsprechen und ewiggestrige Kammerbedienstete in Zukunft davon abhalten, die Mitgliedbeitr&auml;ge von Freiberuflern f&uuml;r h&ouml;chst zweifelhafte Zwecke zu vergeuden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Domainwahl der steuerberatenden Berufe (2)</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 07:22:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhold Kuffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steuerberater]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[generische Domains]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftsprüfer]]></category>

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		<description><![CDATA[Rechtliche Beschr&#228;nkungen der freien Domainwahl &#160; F&#252;r WP/StB spielt das Namensrecht in der Praxis keine gro&#223;e Rolle, obwohl noch immer die meisten Berufsangeh&#246;rigen die wenig werbewirksame Kombination aus Berufsbezeichnung und Nachnamen&#160;als Domain f&#252;r ihre Webseiten verwenden. Ein solcher Domainname dient allenfalls als Platzhalter im&#160;Internet und ist f&#252;r die Akquisition von neuen Mandanten kaum geeignet. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 align="left">Rechtliche Beschr&auml;nkungen der freien Domainwahl</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><font size="3">F&uuml;r WP/StB spielt das <strong>Namensrecht </strong>in der Praxis keine gro&szlig;e Rolle, obwohl noch immer die meisten </font><font size="3">Berufsangeh&ouml;rigen die wenig<strong> werbewirksame</strong> Kombination aus <strong>Berufsbezeichnung</strong> und Nachnamen&nbsp;</font><font size="3">als Domain f&uuml;r ihre Webseiten verwenden. Ein solcher <strong>Domainname</strong> dient allenfalls als Platzhalter im&nbsp;</font><font size="3">Internet und ist f&uuml;r die Akquisition von neuen Mandanten kaum geeignet. Es ist unmittelbar&nbsp;</font><font size="3">einleuchtend, dass z.B. eine Domain wie <font color="#0000ff">steuerberater-m&uuml;ller.de</font>&nbsp;</font><font size="3">gem&auml;&szlig; &sect; 12 BGB nur von einem&nbsp;</font><font size="3">Berufsangeh&ouml;rigen mit dem entsprechenden Nachnamen genutzt&nbsp;</font><font size="3">werden kann. Aber wer k&auml;me schon&nbsp;</font><font size="3">auf die Idee, einen fremden Nachnamen f&uuml;r die eigene Kanzlei zu&nbsp;</font><font size="3">verwenden, wo doch schon der&nbsp;</font><font size="3">Nachname als Domain an sich wenig werbewirksam ist und nichts &uuml;ber&nbsp;</font><font size="3">die berufliche T&auml;tigkeit aussagt?&nbsp;</font><font size="3">Bei gleichem Nachnamen gilt wiederum das <strong>Priorit&auml;tsprinzip</strong>, d.h. wer&nbsp;</font><font size="3">den <strong>Domainnamen</strong> zuerst&nbsp;</font><font size="3">registriert, kann die gleichnamigen Mitbewerber von dessen Nutzung&nbsp;</font><font size="3">ausschlie&szlig;en.&nbsp;</font><font size="3">Bei <strong>Firmenbezeichnungen</strong> (etwa f&uuml;r StB- bzw. WP-Gesellschaften) ergibt sich schon handelsrechtlich</font><font size="3">eine Beschr&auml;nkung durch die Praxis der Handelsregister, so dass auch hier &Uuml;berschneidungen sehr&nbsp;</font><font size="3">selten sein d&uuml;rften. </font></p>
<p><font size="3">F&uuml;r Teile einer <strong>Firmenbezeichnung</strong> kann auch ein markenrechtlicher Schutz als&nbsp;</font><font size="3">Unternehmenskennzeichen bestehen (&sect; 5 Abs. 2 Markengesetz). Dies d&uuml;rfte vor allem f&uuml;r die&nbsp;</font><font size="3">Buchstabenkombinationen der &ldquo;Big-Four&rdquo;-Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaften gelten.</font></p>
<p><font size="3"><font size="3"><font size="3"><strong>Markenrechtliche</strong> Aspekte </font></font><font size="3"><font size="3">spielen f&uuml;r die <strong>steuerberatenden Berufe</strong> eher eine untergeordnete Rolle, da eingetragene Marken bei den Steuerberatern naturgem&auml;&szlig; selten sind. Immerhin hat eine der Big-Four-Gesellschaften erfolgreich ein &Uuml;bertragungsverfahren bei der WIPO f&uuml;r die Domainnamen </font></font><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3">pwcespana.co</font></font></font><font size="3"><font size="3">m und </font></font><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3">pwcglobal.net </font></font></font><font size="3"><font size="3">angestrengt, um Trittbrettfahrer von der unerlaubten Nutzung Ihres (Marken-) Namens abzuhalten</font></font><font size="3"><font size="3">.</font></font></font></p>
<p><font size="3">Derzeit nicht empfehlenswert w&auml;re die z.B. auch die Nutzung einer Domain, wie z.B. SteuerberaterVZ (StB-VZ o.&auml;.), da die Inhaber der Domain &ldquo;StudiVZ&rdquo; gegen jegliche Nutzung des Zusatzes &ldquo;VZ&rdquo; -bisher erfolgreich &#8211; vorgehen</font>.&nbsp;<font size="3" face="Times New Roman"><font size="3" face="Times New Roman"><font face="Arial">Dem Verfasser entzieht sich allerdings die Logik, mit welcher eine <font size="3"><font size="3">Gesellschaft einen derart allgemeinen Begriff aus zwei Buchstaben <strong>markenrechtlich </strong>f&uuml;r sich beanspruchen kann. Doch ist das letzte Wort in dieser rechtlichen Auseinandersetzung noch nicht gesprochen.</font></font></font></font></font></p>
<p><font size="3" face="Times New Roman"><font size="3" face="Times New Roman"><font face="Arial"><font size="3"><font size="3">Wesentlich h&auml;ufiger wurde von den <strong>freien Berufen</strong> das <strong>Wettbewerbsrecht</strong> </font></font><font size="3"><font size="3">bem&uuml;ht, um gegen unliebsame Konkurrenz vorzugehen. Insbesondere die <strong>Rechtsanw&auml;lte</strong> &#8211; man k&ouml;nnte meinen von Berufs wegen &#8211; haben sich Jahre lang heftige Auseinandersetzungen um <strong>Domainnamen</strong> geliefert, die angeblich oder tats&auml;chlich zu <strong>Wettbewerbsbeschr&auml;nkungen</strong> f&uuml;hrten. Da die rechtliche Lage in diesen F&auml;llen weitgehend mit derjemigen der WP/StB vergleichbar ist, soll an dieser Stelle n&auml;her darauf eingegangen werden: W&auml;hrend das OLG Celle 2001 die Domain </font></font><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3">anwalt-hannover.de </font></font></font><font size="3"><font size="3">und das OLG M&uuml;nchen 2002 die Domain </font></font><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3">rechtsanwaelte-dachau.de </font></font></font><font size="3"><font size="3">noch f&uuml;r wettbewerbswidrig gem&auml;&szlig; &sect; 5 UWG hielten, bahnte sich mit dem Grundsatzurteil des <strong>BGH </strong>aus dem Jahre 2001 zu der Domain </font></font><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3">mitwohnzentrale.de </font></font></font><font size="3"><font size="3">, in welchem dieser keine <strong>wettbewerbswidrige </strong>Nutzung dieser Domain feststellte, eine Wende bei der Nutzung <strong>generischer Domains</strong> (Gattungsbegriffe) an. <font size="3" face="Times New Roman"><font size="3" face="Times New Roman"><font face="Arial">Das OLG Hamm selbst, das 2003 noch die <strong>Wettbewerbswidrigkeit</strong> der Domain </font></font></font></font></font><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3">tauchschule-dortmund.de </font></font></font><font size="3"><font size="3">festgestellt hatte, machte mit dem </font></font>Urteil vom 19.06.2008<font size="1"><font size="1"> </font></font>eine Kehrtwende, in dem es die Domain <font color="#0000ff"><font color="#0000ff">anwaltskanzei-ort.de </font></font>als durchaus zul&auml;ssig und nicht unlauter i.S. des &sect; 3 UWG befand. Eine <strong>wettbewerbswidrige</strong> Spitzenstellungwerbung an dem betreffenden Ort sei darin nicht zu erkennen.</font></font></font></p>
<p><font size="3" face="Times New Roman"><font size="3" face="Times New Roman"><font face="Arial">Im <strong>Standesrecht</strong>&nbsp;der <strong>Steuerberater</strong> und <strong>Wirtschaftspr&uuml;fer</strong> k&ouml;nnten sich aus dem &sect; 8 des Steuerberatungsgesetzes i.V. mit den Bestimmungen der Berufsordnung der Bundes-Steuerberaterkammer bzw. des &sect; 52 der Wirtschaftspr&uuml;ferordnung, welche zur sachlichen Werbung verpflichten, evtl. weitere Beschr&auml;nkungen bei der <strong>Domainwahl</strong> ergeben. Unlauter w&auml;re die Werbung mit einer Domain, die auf eine Alleinstellung des Berufsangeh&ouml;rigen hinweist, z.B. <font color="#0000ff"><font color="#0000ff">top-steuerberater.de </font></font>oder <font color="#0000ff"><font color="#0000ff">bester-steuerberater.de</font></font></font><font face="Times New Roman"><font face="Arial">. Spezielle</font> <font face="Arial">Aussagen zur Domainwahl macht das Berufsrecht aber nicht.</font></font></font></font></p>
<p align="left"><font size="3" face="Arial">Der Versuch der Rechtsanwaltskammer, Berufsangeh&ouml;rigen die Verwendung der Domain <font color="#0000ff">rechtsanwaelte-notar.de</font> wegen angeblichen Versto&szlig;es gegen das Berufsrechts zu versagen,scheiterte vor dem BGH (<font size="3" face="Times New Roman"><font size="3" face="Times New Roman"><font face="Arial">BGH-Urteil vom 25. November 2002</font>).</font></font></font></p>
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		<title>Domainwahl der freien Berufe</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 22:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Domainwahl f&#252;r die freien Berufe weist als  Besonderheit gegen&#252;ber den Prinzipien der allgemeinen Domainwahl die Ber&#252;cksichtigung des jeweiligen Standesrechts auf. Dabei geht es in erster Linie um die verkammerten freien Berufe, die als wesentliches Merkmal von der Pflichtmitgliedschaft in einer Berufskammer gepr&#228;gt sind. Dabei f&#228;llt bei den rechtsberatenden Berufen insbesondere das Standesrecht der Notare [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>Domainwahl</strong> f&#252;r die <strong>freien Berufe</strong> weist als  Besonderheit gegen&#252;ber den Prinzipien der allgemeinen Domainwahl die Ber&#252;cksichtigung des jeweiligen <strong>Standesrechts</strong> auf. Dabei geht es in erster Linie um die verkammerten freien Berufe, die als wesentliches Merkmal von der Pflichtmitgliedschaft in einer<strong> Berufskammer</strong> gepr&#228;gt sind.</p>
<p>Dabei f&#228;llt bei den<strong> rechtsberatenden Berufen</strong> insbesondere das <strong>Standesrecht</strong> der <strong>Notare</strong> durch seine st&#228;rkeren Beschr&#228;nkungen auf. Ihnen ist z.B. die Auswahl einer Domains mit der Keywort-Kombination aus Beruf und Ort ausdr&#252;cklich untersagt.</p>
<p>&#196;hnlich ist das <strong>Berufsrecht</strong> der Heilberufe (&#196;rzte, Zahn&#228;rzte, Apotheker u.a.) reguliert. Auch hier sind Einschr&#228;nkungen in der Domainwahl  zu beachten.</p>
<p>Eine gr&#246;&#223;ere Freiheit bei der Wahl der bevorzugten Domainnamens genie&#223;en dagegen Architekten und verkammerte Ingenieure.</p>
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		<title>Domainwahl der rechtsberatenden Berufe (1)</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 11:56:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhold Kuffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rechtsanwälte]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Keyword]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsberatende Berufe]]></category>
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		<category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Suchvolumen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die rechtsberatenden Berufe - insbesondere die Rechtsanw&#228;lte &#8211; haben ma&#223;geblich dazu beigetragen, das Berufsrecht der (verkammerten) freien Berufe hinsichtlich der Domainwahl weiter zu entwickeln. Zum einen Teil wurden vor allem wettbewerbsrechtliche Auseinandersetzungen unter den Berufsangeh&#246;rigen selbst, zum anderen Teil auch mit der Berufsaufsicht (Kammern) gef&#252;hrt. Schlie&#223;lich haben die Berufsangeh&#246;rigen durch die Praxis der Domainwahl, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>rechtsberatenden Berufe </strong>- insbesondere die <strong>Rechtsanw&#228;lte</strong> &#8211; haben ma&#223;geblich dazu beigetragen, das <strong>Berufsrecht</strong> der (verkammerten) freien Berufe hinsichtlich der <strong>Domainwahl</strong> weiter zu entwickeln. Zum einen Teil wurden vor allem <strong>wettbewerbsrechtliche</strong> Auseinandersetzungen unter den Berufsangeh&#246;rigen selbst, zum anderen Teil auch mit der Berufsaufsicht (Kammern) gef&#252;hrt.</p>
<p>Schlie&#223;lich haben die Berufsangeh&#246;rigen durch die Praxis der <strong>Domainwahl,</strong> die oft <strong>berufsrechtliche</strong> und wettbewerbsrechtliche Bedenken bewusst hinter Marketing-&#220;berlegungen stellte, oft auch Standards gesetzt, die faktisch Recht nach dem Gleichheitsprinzip geschaffen haben.</p>
<p> <strong><em>Domainwahl und Suchmaschien-Optimierung</em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong>Es besteht in Kreisen von Domainern und  &#8211; mit Einschr&#228;nkungen – auch von <strong>Suchmaschinenoptimierer</strong> (SEO-Experten) weitgehend Konsens,dass die <strong>Wahl des Domainnamens</strong> ein wichtiges Element bei der SUMA-Optimierung einer Webseite darstellt. Ist im Domainnamen bereits das <strong>Schl&#252;sselwort (Keyword)</strong> enthalten, unter welchem die Webseite in den Suchmaschinen gefunden werden soll, so stellt dies einen (von mehrerennotwendigen) Pluspunkten auf dem Weg zu einem guten SUMA-Ranking dar. Nat&#252;rlich lassen sich auch Domainnamen, die ein solches <strong>Keyword</strong> nicht enthalten, dahingehend optimieren, doch ist der Weg dorthin einfach beschwerlicher. Insoweit ist die Domainwahl als erster Schritt f&#252;r die weitere SUMA-Optimierung wegweisend.</p>
<p>Wie wichtig die eigene Position im SUMA-Ranking f&#252;r <strong>Rechtsanw&#228;lte</strong> ist, sei anhand der Suchanfragen allein bei der wichtigsten Suchmaschine (GOOGLE) veranschaulicht:</p>
<p><strong>GOOGLE-Treffer (D):</strong></p>
<p>Rechtsanwalt    5.140.000</p>
<p>Rechtsanw&#228;lte  4.230.000</p>
<p><strong>Monatliche Suchanfragen nach<br />
</strong><strong>Google-Keyword-Tool</strong> (D):  </p>
<p>Rechtsanwalt                        1.830.000 [74.000]</p>
<p>Rechtsanw&#228;lte                         550.000 [22.200]</p>
<p>Rechtsanwalt Berlin                  60.500 [5.400]</p>
<p>Die erste Zahl gibt die Anzahl der monatlichen Suchanfragen bei weitgehender Einstellung, die Zahl in eckiger Klammer die exakten Suchanfragen an.</p>
<p>An diesen Zahlen l&#228;sst sich erkennen, welches <strong>Mandantenpotential</strong> darin steckt, das nur durch eine vordere SUMA-Platzierung ausgesch&#246;pft werden kann. Gerade neuere Untersuchungen zeigen, dass eigentlich nur das Ranking auf der ersten Ergebnisseite einer <strong>Suchmaschine</strong> zur Aussch&#246;pfung des Mandantenpotential geeignet ist und selbst dort ist eine Platzierung auf den R&#228;ngen 1 bis 3 unbedingt empfehlenswert. Selbst durch die direkte Eingabe des Suchbegriffs in die URL (sog. <strong>Type-Ins</strong>) ist bei obigem <strong>Suchvolumen</strong> noch mit einer gewissen Nachfrage zu rechnen.</p>
<hr size="1" />
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