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	<title>Domainwahl &#187; Prioritätsprinzip</title>
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	<description>Die richtige Domain für den Freiberufler</description>
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		<title>Domainwahl der rechtsberatenden Berufe (2)</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 01:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhold Kuffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rechtsanwälte]]></category>
		<category><![CDATA[Domainauswal]]></category>
		<category><![CDATA[generische Domains]]></category>
		<category><![CDATA[Namensrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[rechtsberatende Berufe]]></category>
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		<description><![CDATA[Rechtliche Beschr&#228;nkungen der Domainwahl Grunds&#228;tzlich gilt bei der Domainauswahl das Priorit&#228;tsprinzip (first come, first served). &#160;Dabei sind aber auch die Besonderheiten des Namens-, Marken-, Wettbewerbs- und Berufsrechts zu beachten. Namens- und Markenrecht spielen f&#252;r die Domainwahl der Rechtsanw&#228;lte in der Praxis aber kaum eine Rolle und sollen deswegen hier beiseite gelassen werden. Was sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify"><span style="font-size: 11pt">Rechtliche Beschr&auml;nkungen der Domainwahl</span></h2>
<div style="text-align: justify">
<p><span style="font-size: 11pt">Grunds&auml;tzlich gilt bei der <strong>Domainauswahl</strong> das Priorit&auml;tsprinzip (<strong>first come, first serve</strong>d). &nbsp;Dabei sind aber auch die Besonderheiten des Namens-, Marken-, Wettbewerbs- und Berufsrechts zu beachten. </span><span style="font-size: 11pt">Namens- und Markenrecht spielen f&uuml;r die Domainwahl der Rechtsanw&auml;lte in der Praxis aber kaum eine Rolle und sollen deswegen hier beiseite gelassen werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 11pt"><span style="font-size: 11pt">Was sich in der anwaltlichen Praxis aus werbetechnischen &Uuml;berlegungen l&auml;ngst durchgesetzt hatte<a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftn1" name="_ftnref1"><span><span><span style="font-size: 11pt"><font color="#0000ff">[1]</font></span></span></span></a>, n&auml;mlich das Hinzuf&uuml;gen des Ortnamens zur Berufsbezeichnung, wurde schlie&szlig;lich auch durch die Rechtsprechung im letzten Jahr abgesegnet.. Das OLG Hamm revidierte eine fr&uuml;here Entscheidung und billigte einen in der Praxis l&auml;ngst etablierten Trend mit dem Urteil vom 1</span><span style="font-size: 11pt">9.06.2008<a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftn2" name="_ftnref2"><span><span><span style="font-size: 11pt"><font color="#0000ff">[2]</font></span></span></span></a>, in dem es die Domainbezeichnung<a href="http://www.anwaltskanzlei-ort.de/"><font color="#0000ff"> anwaltskanzlei-ort.de</font></a> als durchaus zul&auml;ssig und </span><span style="font-size: 11pt">nicht unlauter</span><span style="font-size: 11pt"> i.S. des &sect; 3 UWG befand. Auch eine <strong>wettbewerbswidrige Spitzenstellungswerbung</strong> an dem betreffenden Ort sei darin nicht zu erkennen.</span></span></p>
<div style="text-align: justify"><span style="font-size: 11pt">Wie sehr sich die Rechtsprechung in den letzten Jahren ge&auml;ndert hat zeigt auch der Fall der Domainbezeichnung <font color="#0000ff">rechtsanwaelte-dachau.de</font>. Das OLG M&uuml;nchen<a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftn3" name="_ftnref3"><span><span><span style="font-size: 11pt"><font color="#0000ff">[3]</font></span></span></span></a> befand diese Bezeichnung noch in der Entscheidung vom 18. April 2002 &ldquo;wegen eines Versto&szlig;es gegen &sect;&sect; 1, 3 UWG als unzul&auml;ssig, da der Eindruck erweckt werde, &nbsp;einen Zugang zu allen oder den meisten Rechtsanw&auml;lten in Dachau zu erm&ouml;glichen&rdquo;. Dabei hatte der gleiche Senat des OLG M&uuml;nchen am Urteil vom 10.5.2001<a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftn4" name="_ftnref4"><span><span><span style="font-size: 11pt"><font color="#0000ff">[4]</font></span></span></span></a> im Falle einer Partnerschaft von <strong>Rechtsanw&auml;lten</strong> in Kempten entschieden, dass die Domainbezeichnung &ldquo;rechtsanwalt-kempten.de&rdquo; zul&auml;ssig sei (nachdem das LG Kempten sowohl die Bezeichnungen &ldquo;<font color="#0000ff">rechtsanwalt-kempten.de</font>&rdquo; als auch &ldquo;<font color="#0000ff">rechtsanwaelte-kempten.de</font>&rdquo; als unzul&auml;ssig befunden hatte. &nbsp;Warum der Singular f&uuml;r eine Mehrzahl von Rechtsanw&auml;lten zul&auml;ssig sein sollte, der Plural dagegen nicht, wird das OLG M&uuml;nchen wohl nicht mehr erkl&auml;ren m&uuml;ssen, denn die <strong>Rechtsanw&auml;lte</strong> haben in der Zwischenzeit ganz einfach Fakten geschaffen: Die Mehrheit der Domainnamen &ldquo;rechtsanwaelte-stadt.de&rdquo; sind f&uuml;r fast alle gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dte Deutschland inzwischen in H&auml;nden von lokalen Anwaltskanzleien, so z.B. auch die Domainbezeichnung &ldquo;<font color="#0000ff">rechtsanwaelte-muenchen.de</font>&rdquo;. Und der Domainname &ldquo;<font color="#0000ff">rechtsanwaelte-kempten.de</font>&rdquo; wird inzwischen auf die Domain &ldquo;rechtsanwalt-kempten.de&rdquo; umgeleitet und geh&ouml;rt &ndash; m.E. zurecht &#8211; derselben Partnerschaft von Rechtsanw&auml;lten, die 2001 noch mit der Singular-Version &ldquo;rechtsanwalt-kempten.de&rdquo; vorlieb nehmen musste. &nbsp;</span></div>
<div style="text-align: justify"><span style="font-size: 11pt">Im Nachhinein kann man dem Kollegen RA Daniel Dingeldey mit seinem Kommentar vom 13.8.2002<a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftn5" name="_ftnref5"><span><span><span style="font-size: 11pt"><font color="#0000ff">[5]</font></span></span></span></a> nur Beifall und Bewunderung zollen, wie weitsichtig und antizipierend er damals die Lage bereits eingesch&auml;tzt hat. Und dabei hat er sich lediglich auf die bahnbrechende Entscheidung des BGH vom 17.05.2001<a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftn6" name="_ftnref6"><span><span><span style="font-size: 11pt"><font color="#0000ff">[6]</font></span></span></span></a> zu <strong>generischen Domains</strong> (Gattungsbegriffen) berufen, als dieser die generische Domain &ldquo;<font color="#0000ff">mitwohnzentrale.de</font>&rdquo; f&uuml;r nicht wettbewerbswidrig hielt und dabei Gattungsbegriffe im Allgemeinen f&uuml;r zul&auml;ssig erkl&auml;rte. Damit holte der BHG nur nach, was im dem weiter entwickelten Domainwesen im angloamerikanischen Rechtsbereich l&auml;ngst g&auml;ngige Praxis war. </span></div>
<div style="text-align: justify">&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify"><span style="font-size: 11pt">Das <strong>Standesrecht</strong> der Rechtsanw&auml;lte (Berufsordnung) enth&auml;lt keine speziellen Anforderungen zur <strong>Domainwahl.</strong>&nbsp;In </span><span style="font-size: 11pt">&sect; 6 BORA zur <strong>Werbung </strong>wird lediglich festgestellt, dass der <strong>Rechtsanwalt</strong> &uuml;ber seine Dienstleistung und Person nur sachlich und berufsbezigen informieren darf und er nicht daran mitwirken darf, dass Dritte f&uuml;r ihn Werbung betreiben, die ihm selbst verboten ist.</span></div>
<div style="text-align: justify">&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify"><em><span style="font-size: 11pt">Fazit</span></em></div>
<p><strong><span style="font-size: 11pt">Generische Domains</span></strong><span style="font-size: 11pt"> sind auch f&uuml;r Rechtsanw&auml;lte in der Zwischenzeit das Ma&szlig; aller Dinge bei der Domainwahl geworden. Niemand sucht per Suchmaschine einen &ldquo;Rechtsanwalt Meier&rdquo;, wenn er ihn nicht bereits kennt. Dagegen werden h&auml;ufig <strong>generische Begriffe</strong>, wie z.B. Rechtsanwalt, Anwalt, Anwaltskanzlei kombiniert mit einem bestimmten Ort gesucht. Auch andere <strong>Gattungsbegriffe</strong>, wie <span style="font-size: 11pt">Rechtsberatung, Bankrecht, Markenrecht u.a. sowie offizielle und umgangsprachliche Fachbezeichnungen, wie Fachanwalt f&uuml;r Erbrecht, Fachanwalt f&uuml;r Arbeitsrecht, E-Anwalt oder Strafverteidiger f&uuml;hren immer &ouml;fter zu Webauftritten von Anwaltskanzleien und k&ouml;nnen von potenziellen Mandanten leicht gefunden werden. Das Internet ist f&uuml;r die <strong>Mandantenakquisition</strong> nicht mehr wegzudenken</span></span></p>
<div><br clear="all" /></p>
<hr align="left" size="1" width="33%" />
<div id="ftn1">
<div><a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftnref1" name="_ftn1"><span style="font-size: 11pt"><span><span><span style="font-size: 11pt"><font color="#0000ff">[1]</font></span></span></span></span></a><span style="font-size: 11pt">Alle Domain-Kombinationen aus Berufbezeichnung und Ort waren f&uuml;r alle gr&ouml;&szlig;ere St&auml;dte&nbsp;seit Jahren l&auml;ngst vergeben und teilweise auch schon f&uuml;r den Webauftritt von Anw&auml;lten genutzt</span></div>
</div>
<div id="ftn2">
<div><a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftnref2" name="_ftn2"><span style="font-size: 11pt"><span><span><span style="font-size: 11pt"><font color="#0000ff">[2]</font></span></span></span></span></a><span style="font-size: 11pt"> http://www.aufrecht.de/index.php?id=5826</span></div>
</div>
<div id="ftn3">
<div><a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftnref3" name="_ftn3"><span><span><span><span style="font-size: 12pt"><font color="#0000ff">[3]</font></span></span></span></span></a> <span style="color: black; font-size: 10pt"><font size="3">OLG M&uuml;nchen, Urteil vom 18.4.2002 Az.: 29 U 1573/02</font></span></div>
</div>
<div id="ftn4">
<div><a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftnref4" name="_ftn4"><span><span><span><span style="font-size: 12pt"><font color="#0000ff">[4]</font></span></span></span></span></a> <span style="color: black; font-size: 10pt"><font size="3">OLG M&uuml;nchen, Urteil vom 10.5.2001 Az.: 29 U 1594/01</font></span></div>
</div>
<div id="ftn5">
<div><a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftnref5" name="_ftn5"><span><span><span><span style="font-size: 12pt"><font color="#0000ff">[5]</font></span></span></span></span></a> <span style="font-size: 8pt"><a href="http://www.domain-recht.de/magazin/domain-news-2002/dom-wars-episode-1-die-dunkle-bedrohung-id95.html"><font color="#0000ff">http://www.domain-recht.de/magazin/domain-news-2002/dom-wars-episode-1-die-dunkle-bedrohung-id95.html</font></a></span></div>
<div>&nbsp;<a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftnref4" name="_ftn4"><span><span><span><span style="font-size: 12pt"><font color="#0000ff">[6]</font></span></span></span></span></a> <strong><font size="5"><span style="font-size: 11pt; font-weight: normal">BGH, Urteil vom 17.05.2001 I ZR 216/99</span></font></strong></div>
</div>
<div id="ftn6">
<div>&nbsp;</div>
</div>
</div>
</div>
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		<title>Domainwahl der steuerberatenden Berufe (1)</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 09:17:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhold Kuffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steuerberater]]></category>
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		<description><![CDATA[Einf&#252;hrung  Nachdem die langj&#228;hrige Ungewissheit &#252;ber die Zul&#228;ssigkeit von Werbung der steuer- und wirtschaftsberatenden Berufe im Internet weitgehend beseitigt ist, gilt es mit offenen Augen und aus praktischer Sicht, die M&#246;glichkeiten des Internets auch f&#252;r diese Berufsgruppe ins Auge zu fassen. Ein wichtiges Marketinginstrument stellt dabei die Wahl des Domainnamens (auch als Internet-Adresse bezeichnet) dar. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Einf&#252;hrung</em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong>Nachdem die langj&#228;hrige Ungewissheit &#252;ber die Zul&#228;ssigkeit von Werbung der <strong>steuer- und wirtschaftsberatenden Berufe</strong> im Internet weitgehend beseitigt ist, gilt es mit offenen Augen und aus praktischer Sicht, die M&#246;glichkeiten des Internets auch f&#252;r diese Berufsgruppe ins Auge zu fassen.</p>
<p>Ein wichtiges <strong>Marketinginstrument</strong> stellt dabei die Wahl des Domainnamens (auch als Internet-Adresse bezeichnet) dar. W&#228;hrend bei den Rechtsanw&#228;lten bis in die j&#252;ngste Vergangenheit heftige gerichtliche Auseinandersetzungen um Domainnamen gef&#252;hrt wurden, blieb es bei den <strong>Steuerberatern</strong> und <strong>Wirtschaftspr&#252;fern</strong> weitgehend ruhig.</p>
<p>Die Wahl des <strong>Domainnamen</strong>s wird deshalb immer wichtiger f&#252;r die <strong>steuerberatenden Berufe</strong>, da inzwischen t&#228;glich Tausende von Anfragen dazu &#252;ber die Suchmaschinen im Internet gestellt bzw. durch <strong>Type-Ins</strong> (Direkteingabe des Domainnamens in den Browser) get&#228;tigt werden. Allein die Anfragen &#252;ber die Suchmaschine „Google&#8221; (Deutschland) betragen f&#252;r das <strong>Schl&#252;sselwort (Key)</strong> „Steuerberater“ bei weitgehender Einstellung monatlich durchschnittlich 1.000.000. Nach „Steuerberatung“ wird noch 135.000 Mal monatlich gesucht. Auch die Key-Kombinationen „Steuerberater + Ort“ weisen mit monatlichen <strong>Suchanfragen</strong> von 18.100 f&#252;r „Steuerberater + Hamburg“ bzw.  22.200 f&#252;r „Steuerberater + Berlin“ und „Steuerberater + M&#252;nchen“ 14.800 noch einen Umfang auf, der ein Massengesch&#228;ft erahnen l&#228;sst.</p>
<p>Bei der noch aussagekr&#228;ftigeren &#8220;exakten&#8221;  Einstellung ergeben sich f&#252;r [Steuerberater] 110.000, f&#252;r [Steuerberatung] immerhin noch 9.900 <strong>Suchanfragen</strong>. Bei gleicher Einstellung weist das Google-Keyword-Tool f&#252;r das Kombinations-Keyword [Steuerberater + Berlin] 5.400, f&#252;r [Steuerberater + Hamburg] und [Steuerberater + M&#252;nchen] monatlich jeweils 3.600 <strong>Suchanfragen</strong> auf.  </p>
<p>Durch die &#252;brigen Suchmaschinen und zus&#228;tzliche „Type-Ins“ erh&#246;ht sich das Nachfragepotential noch einmal nicht unwesentlich. Angesichts dieser Zahlen ist es einleuchtend, dass die Auswahl des <strong>Domainnamens</strong> stark an Bedeutung gewonnen hat. Die fr&#252;her im Berufsstand &#252;bliche „Mund-zu-Mund-Werbung“ ger&#228;t immer mehr ins Hintertreffen.</p>
<p>Obwohl bei der <strong>Domain-Wahl</strong> im Allgemeinen das <strong>Priorit&#228;tsprinzip</strong> (first come, first served) gilt, sind dabei die rechtlichen Beschr&#228;nkungen durch das <strong>Namens-, Marken- und Wettbewerbsrecht</strong> , die f&#252;r alle Wirtschaftssubjekte gleicherma&#223;en gelten, sowie die spezifischen standesrechtlichen Regelungen f&#252;r<strong> Wirtschaftspr&#252;fer</strong> und <strong>Steuerberate</strong>r unbedingt zu beachten, wenn man von unliebsamen &#220;berraschungen verschont bleiben will.</p>
<p>Auffallend bei den <strong>rechtlichen Rahmenbedingungen</strong> ist dabei ein sehr restriktive Tendenz der Rechtsprechung von den Anf&#228;ngen des Internets Ende der Neunziger Jahre bis zu den Anfangsjahren dieses Jahrtausends, obwohl sich die Gesetzeslage kaum ver&#228;ndert hat.</p>
<p>Insbesondere in Deutschland wurde der Schutzgedanke f&#252;r erworbene Rechtspositionen, sei es durch Namen, Marken oder Wettbewerbspositionen stark betont. Die oft ausufernde <strong>Abmahnpraxis</strong> und die regional recht unterschiedliche Rechtsprechung taten ein &#220;briges, um im Domainrecht eine st&#246;rende Unsicherheit zu schaffen. Zum einen wurde diese Unsicherheit in den letzten Jahren durch die Rechtsprechung abgebaut, zum anderen wurden durch die praktische Bed&#252;rfnisse bei der <strong>Domainwahl</strong> von den <strong>Berufsangeh&#246;rigen</strong> einfach tausendfach Fakten geschaffen, die mehr oder weniger unumst&#246;&#223;lich geworden sind.</p>
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