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	<title>Domainwahl &#187; Standesrecht</title>
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	<description>Die richtige Domain für den Freiberufler</description>
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		<title>BGH best&#228;tigt: Domainname aus &#8220;steuerberater+region&#8221; berufsrechtlich zul&#228;ssig</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 21:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhold Kuffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steuerberater]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[BGH]]></category>
		<category><![CDATA[Keywort-Kombination]]></category>
		<category><![CDATA[Standesrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerberaterkammer]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Senat&#160;f&#252;r Steuerberater-&#160;und Steuerbevollm&#228;chtigtensachen beim Bundesgerichtshof hat mit dem Urteil vom 1. September 2010 entschieden, dass der Domainname steuerberater-suedniedersachsen.de berufsrechtlich nicht zu beanstanden ist. Der Entscheidung vorausgegangen war die berufsrechtliche Ma&#223;nahme eines Verweisen durch die Steuerberaterkammer Niedersachsen gegen den Steuerberater, der diese Domain f&#252;r seinen Webauftritt nutzte. Die Steuerberaterkammer war der Meinung, dass die eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Senat&nbsp;f&uuml;r Steuerberater-&nbsp;und Steuerbevollm&auml;chtigtensachen beim <strong>Bundesgerichtshof </strong>hat mit dem Urteil vom 1. September 2010 entschieden, dass der Domainname <strong>steuerberater-suedniedersachsen.de</strong> berufsrechtlich nicht zu beanstanden ist.</p>
<p>Der Entscheidung vorausgegangen war die <strong>berufsrechtliche Ma&szlig;nahme</strong> eines Verweisen durch die <strong>Steuerberaterkammer</strong> Niedersachsen gegen den <strong>Steuerberater</strong>, der diese <strong>Domain</strong> f&uuml;r seinen Webauftritt nutzte. Die Steuerberaterkammer war der Meinung, dass die eine berufsrechtlich <strong>unerlaubte Werbung</strong> darstelle.</p>
<p>So unerfreulich die ganze Angelegenheit f&uuml;r den betroffenen Steuerberater war, so begr&uuml;&szlig;enswert ist doch die Entscheidung von h&ouml;chster Stelle f&uuml;r die (Fort-) Entwicklung des Domainrechts der freien Berufe. Das Urteil d&uuml;rfte sich auch bei anderen <strong>verkammerten Berufen</strong> herumsprechen und ewiggestrige Kammerbedienstete in Zukunft davon abhalten, die Mitgliedbeitr&auml;ge von Freiberuflern f&uuml;r h&ouml;chst zweifelhafte Zwecke zu vergeuden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Domainwahl der &#196;rzte</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 17:34:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Ärztekammer]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Sachlichkeitsgebot]]></category>
		<category><![CDATA[Standesrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#228;hrend bei anderen freien Berufen die berufsrechtlichen Fragen bei der Domainwahl weitgehend gekl&#228;rt sind, herrscht in der &#196;rzteschaft weiterhin eine relative Ungewissheit in dieser Frage. Zwar gilt f&#252;r &#196;rzte &#8211; ebenso wie f&#252;r andere freie Berufe &#8211; hinsichtlich der Werbung das Sachlichkeitsgebot&#160;und das Verbot der Irref&#252;hrung, doch wird deren Ausgestaltung offensichtlich enger gesehen als beispielweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W&auml;hrend bei anderen <strong>freien Berufen</strong> die<strong> berufsrechtlichen</strong> Fragen bei der <strong>Domainwahl</strong> weitgehend gekl&auml;rt sind, herrscht in der &Auml;rzteschaft weiterhin eine relative Ungewissheit in dieser Frage.</p>
<p>Zwar gilt f&uuml;r <strong>&Auml;rzte</strong> &#8211; ebenso wie f&uuml;r andere freie Berufe &#8211; hinsichtlich der <strong>Werbung</strong> das <strong>Sachlichkeitsgebot</strong>&nbsp;und das Verbot der Irref&uuml;hrung, doch wird deren Ausgestaltung offensichtlich enger gesehen als beispielweise bei <strong>Rechtsanw&auml;lten</strong> und <strong>Steuerberatern</strong>. So schreibt die Landes&auml;rztekammer Brandenburg auf Ihrer <a href="http://www.laekb.de/10arzt/60Arztrecht/10Online_Recht/05Homepage.html"><strong>Webseite</strong></a><strong>&nbsp;</strong>ohne weitere Erl&auml;uterung:&quot;Deswegen ist die Wahl von Namenszus&auml;tzen wie radiologiehamburg.de oder gyn&auml;kologie-dortmund.de, die eine regionale Alleinstellungsangabe beinhalten, unzul&auml;ssig.&quot;</p>
<p>Hier stellt sich die Frage, ob sich die <strong>&Auml;rztekammer</strong> noch immer an dem &quot;Tauchschule-Dortmund&quot;-Urteil des OLG Hamm aus dem Jahre 2003 orientiert, da die ge&auml;nderte Rechtsprechung des selben Gerichts aus dem Jahre 2008 noch nicht soweit vorgedrungen ist, oder ob die <strong>&Auml;rzteschaft</strong> weiterhin mit Hinweis auf das <strong>Standesrecht</strong> geg&auml;ngelt werden soll.</p>
<p>Bei der Abstimmung in der Praxis hat es indes einen eindeutigen Sieger in diesem Duell gegeben: Fast alle Domainnamen aus &quot;<strong>Berufsbezeichnung + Ort</strong>&quot; sind in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten belegt und werden von <strong>&Auml;rzten </strong>f&uuml;r ihr <strong>Praxis-Homepage</strong> genutzt. De-facto kann auch die <strong>&Auml;rztekammmer </strong>die Zeit nicht mehr zur&uuml;ckdrehen, denn dann m&uuml;sste sie mit Hunderten von <strong>standesrechtlichen</strong> Ma&szlig;nahmen gegen die eigenen Mitglieder vorgehen. Unter dem Gleichheitsaspekt sollte eine liberalere Handhabung inzwischen in allen deutschen Bundesl&auml;ndern eher wahrscheinlich sein.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Domainwahl der rechtsberatenden Berufe (2)</title>
		<link>http://domain-wahl.com/rechtsanwaelte/domainwahl-der-rechtsberatenden-berufe-2?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=domainwahl-der-rechtsberatenden-berufe-2</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 01:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhold Kuffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rechtsanwälte]]></category>
		<category><![CDATA[Domainauswal]]></category>
		<category><![CDATA[generische Domains]]></category>
		<category><![CDATA[Namensrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Prioritätsprinzip]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsberatende Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Standesrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerbsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Rechtliche Beschr&#228;nkungen der Domainwahl Grunds&#228;tzlich gilt bei der Domainauswahl das Priorit&#228;tsprinzip (first come, first served). &#160;Dabei sind aber auch die Besonderheiten des Namens-, Marken-, Wettbewerbs- und Berufsrechts zu beachten. Namens- und Markenrecht spielen f&#252;r die Domainwahl der Rechtsanw&#228;lte in der Praxis aber kaum eine Rolle und sollen deswegen hier beiseite gelassen werden. Was sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify"><span style="font-size: 11pt">Rechtliche Beschr&auml;nkungen der Domainwahl</span></h2>
<div style="text-align: justify">
<p><span style="font-size: 11pt">Grunds&auml;tzlich gilt bei der <strong>Domainauswahl</strong> das Priorit&auml;tsprinzip (<strong>first come, first serve</strong>d). &nbsp;Dabei sind aber auch die Besonderheiten des Namens-, Marken-, Wettbewerbs- und Berufsrechts zu beachten. </span><span style="font-size: 11pt">Namens- und Markenrecht spielen f&uuml;r die Domainwahl der Rechtsanw&auml;lte in der Praxis aber kaum eine Rolle und sollen deswegen hier beiseite gelassen werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 11pt"><span style="font-size: 11pt">Was sich in der anwaltlichen Praxis aus werbetechnischen &Uuml;berlegungen l&auml;ngst durchgesetzt hatte<a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftn1" name="_ftnref1"><span><span><span style="font-size: 11pt"><font color="#0000ff">[1]</font></span></span></span></a>, n&auml;mlich das Hinzuf&uuml;gen des Ortnamens zur Berufsbezeichnung, wurde schlie&szlig;lich auch durch die Rechtsprechung im letzten Jahr abgesegnet.. Das OLG Hamm revidierte eine fr&uuml;here Entscheidung und billigte einen in der Praxis l&auml;ngst etablierten Trend mit dem Urteil vom 1</span><span style="font-size: 11pt">9.06.2008<a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftn2" name="_ftnref2"><span><span><span style="font-size: 11pt"><font color="#0000ff">[2]</font></span></span></span></a>, in dem es die Domainbezeichnung<a href="http://www.anwaltskanzlei-ort.de/"><font color="#0000ff"> anwaltskanzlei-ort.de</font></a> als durchaus zul&auml;ssig und </span><span style="font-size: 11pt">nicht unlauter</span><span style="font-size: 11pt"> i.S. des &sect; 3 UWG befand. Auch eine <strong>wettbewerbswidrige Spitzenstellungswerbung</strong> an dem betreffenden Ort sei darin nicht zu erkennen.</span></span></p>
<div style="text-align: justify"><span style="font-size: 11pt">Wie sehr sich die Rechtsprechung in den letzten Jahren ge&auml;ndert hat zeigt auch der Fall der Domainbezeichnung <font color="#0000ff">rechtsanwaelte-dachau.de</font>. Das OLG M&uuml;nchen<a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftn3" name="_ftnref3"><span><span><span style="font-size: 11pt"><font color="#0000ff">[3]</font></span></span></span></a> befand diese Bezeichnung noch in der Entscheidung vom 18. April 2002 &ldquo;wegen eines Versto&szlig;es gegen &sect;&sect; 1, 3 UWG als unzul&auml;ssig, da der Eindruck erweckt werde, &nbsp;einen Zugang zu allen oder den meisten Rechtsanw&auml;lten in Dachau zu erm&ouml;glichen&rdquo;. Dabei hatte der gleiche Senat des OLG M&uuml;nchen am Urteil vom 10.5.2001<a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftn4" name="_ftnref4"><span><span><span style="font-size: 11pt"><font color="#0000ff">[4]</font></span></span></span></a> im Falle einer Partnerschaft von <strong>Rechtsanw&auml;lten</strong> in Kempten entschieden, dass die Domainbezeichnung &ldquo;rechtsanwalt-kempten.de&rdquo; zul&auml;ssig sei (nachdem das LG Kempten sowohl die Bezeichnungen &ldquo;<font color="#0000ff">rechtsanwalt-kempten.de</font>&rdquo; als auch &ldquo;<font color="#0000ff">rechtsanwaelte-kempten.de</font>&rdquo; als unzul&auml;ssig befunden hatte. &nbsp;Warum der Singular f&uuml;r eine Mehrzahl von Rechtsanw&auml;lten zul&auml;ssig sein sollte, der Plural dagegen nicht, wird das OLG M&uuml;nchen wohl nicht mehr erkl&auml;ren m&uuml;ssen, denn die <strong>Rechtsanw&auml;lte</strong> haben in der Zwischenzeit ganz einfach Fakten geschaffen: Die Mehrheit der Domainnamen &ldquo;rechtsanwaelte-stadt.de&rdquo; sind f&uuml;r fast alle gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dte Deutschland inzwischen in H&auml;nden von lokalen Anwaltskanzleien, so z.B. auch die Domainbezeichnung &ldquo;<font color="#0000ff">rechtsanwaelte-muenchen.de</font>&rdquo;. Und der Domainname &ldquo;<font color="#0000ff">rechtsanwaelte-kempten.de</font>&rdquo; wird inzwischen auf die Domain &ldquo;rechtsanwalt-kempten.de&rdquo; umgeleitet und geh&ouml;rt &ndash; m.E. zurecht &#8211; derselben Partnerschaft von Rechtsanw&auml;lten, die 2001 noch mit der Singular-Version &ldquo;rechtsanwalt-kempten.de&rdquo; vorlieb nehmen musste. &nbsp;</span></div>
<div style="text-align: justify"><span style="font-size: 11pt">Im Nachhinein kann man dem Kollegen RA Daniel Dingeldey mit seinem Kommentar vom 13.8.2002<a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftn5" name="_ftnref5"><span><span><span style="font-size: 11pt"><font color="#0000ff">[5]</font></span></span></span></a> nur Beifall und Bewunderung zollen, wie weitsichtig und antizipierend er damals die Lage bereits eingesch&auml;tzt hat. Und dabei hat er sich lediglich auf die bahnbrechende Entscheidung des BGH vom 17.05.2001<a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftn6" name="_ftnref6"><span><span><span style="font-size: 11pt"><font color="#0000ff">[6]</font></span></span></span></a> zu <strong>generischen Domains</strong> (Gattungsbegriffen) berufen, als dieser die generische Domain &ldquo;<font color="#0000ff">mitwohnzentrale.de</font>&rdquo; f&uuml;r nicht wettbewerbswidrig hielt und dabei Gattungsbegriffe im Allgemeinen f&uuml;r zul&auml;ssig erkl&auml;rte. Damit holte der BHG nur nach, was im dem weiter entwickelten Domainwesen im angloamerikanischen Rechtsbereich l&auml;ngst g&auml;ngige Praxis war. </span></div>
<div style="text-align: justify">&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify"><span style="font-size: 11pt">Das <strong>Standesrecht</strong> der Rechtsanw&auml;lte (Berufsordnung) enth&auml;lt keine speziellen Anforderungen zur <strong>Domainwahl.</strong>&nbsp;In </span><span style="font-size: 11pt">&sect; 6 BORA zur <strong>Werbung </strong>wird lediglich festgestellt, dass der <strong>Rechtsanwalt</strong> &uuml;ber seine Dienstleistung und Person nur sachlich und berufsbezigen informieren darf und er nicht daran mitwirken darf, dass Dritte f&uuml;r ihn Werbung betreiben, die ihm selbst verboten ist.</span></div>
<div style="text-align: justify">&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify"><em><span style="font-size: 11pt">Fazit</span></em></div>
<p><strong><span style="font-size: 11pt">Generische Domains</span></strong><span style="font-size: 11pt"> sind auch f&uuml;r Rechtsanw&auml;lte in der Zwischenzeit das Ma&szlig; aller Dinge bei der Domainwahl geworden. Niemand sucht per Suchmaschine einen &ldquo;Rechtsanwalt Meier&rdquo;, wenn er ihn nicht bereits kennt. Dagegen werden h&auml;ufig <strong>generische Begriffe</strong>, wie z.B. Rechtsanwalt, Anwalt, Anwaltskanzlei kombiniert mit einem bestimmten Ort gesucht. Auch andere <strong>Gattungsbegriffe</strong>, wie <span style="font-size: 11pt">Rechtsberatung, Bankrecht, Markenrecht u.a. sowie offizielle und umgangsprachliche Fachbezeichnungen, wie Fachanwalt f&uuml;r Erbrecht, Fachanwalt f&uuml;r Arbeitsrecht, E-Anwalt oder Strafverteidiger f&uuml;hren immer &ouml;fter zu Webauftritten von Anwaltskanzleien und k&ouml;nnen von potenziellen Mandanten leicht gefunden werden. Das Internet ist f&uuml;r die <strong>Mandantenakquisition</strong> nicht mehr wegzudenken</span></span></p>
<div><br clear="all" /></p>
<hr align="left" size="1" width="33%" />
<div id="ftn1">
<div><a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftnref1" name="_ftn1"><span style="font-size: 11pt"><span><span><span style="font-size: 11pt"><font color="#0000ff">[1]</font></span></span></span></span></a><span style="font-size: 11pt">Alle Domain-Kombinationen aus Berufbezeichnung und Ort waren f&uuml;r alle gr&ouml;&szlig;ere St&auml;dte&nbsp;seit Jahren l&auml;ngst vergeben und teilweise auch schon f&uuml;r den Webauftritt von Anw&auml;lten genutzt</span></div>
</div>
<div id="ftn2">
<div><a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftnref2" name="_ftn2"><span style="font-size: 11pt"><span><span><span style="font-size: 11pt"><font color="#0000ff">[2]</font></span></span></span></span></a><span style="font-size: 11pt"> http://www.aufrecht.de/index.php?id=5826</span></div>
</div>
<div id="ftn3">
<div><a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftnref3" name="_ftn3"><span><span><span><span style="font-size: 12pt"><font color="#0000ff">[3]</font></span></span></span></span></a> <span style="color: black; font-size: 10pt"><font size="3">OLG M&uuml;nchen, Urteil vom 18.4.2002 Az.: 29 U 1573/02</font></span></div>
</div>
<div id="ftn4">
<div><a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftnref4" name="_ftn4"><span><span><span><span style="font-size: 12pt"><font color="#0000ff">[4]</font></span></span></span></span></a> <span style="color: black; font-size: 10pt"><font size="3">OLG M&uuml;nchen, Urteil vom 10.5.2001 Az.: 29 U 1594/01</font></span></div>
</div>
<div id="ftn5">
<div><a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftnref5" name="_ftn5"><span><span><span><span style="font-size: 12pt"><font color="#0000ff">[5]</font></span></span></span></span></a> <span style="font-size: 8pt"><a href="http://www.domain-recht.de/magazin/domain-news-2002/dom-wars-episode-1-die-dunkle-bedrohung-id95.html"><font color="#0000ff">http://www.domain-recht.de/magazin/domain-news-2002/dom-wars-episode-1-die-dunkle-bedrohung-id95.html</font></a></span></div>
<div>&nbsp;<a class="FCK__AnchorC" title="" href="#_ftnref4" name="_ftn4"><span><span><span><span style="font-size: 12pt"><font color="#0000ff">[6]</font></span></span></span></span></a> <strong><font size="5"><span style="font-size: 11pt; font-weight: normal">BGH, Urteil vom 17.05.2001 I ZR 216/99</span></font></strong></div>
</div>
<div id="ftn6">
<div>&nbsp;</div>
</div>
</div>
</div>
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		<title>Domainwahl der steuerberatenden Berufe (2)</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 07:22:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhold Kuffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steuerberater]]></category>
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		<description><![CDATA[Rechtliche Beschr&#228;nkungen der freien Domainwahl &#160; F&#252;r WP/StB spielt das Namensrecht in der Praxis keine gro&#223;e Rolle, obwohl noch immer die meisten Berufsangeh&#246;rigen die wenig werbewirksame Kombination aus Berufsbezeichnung und Nachnamen&#160;als Domain f&#252;r ihre Webseiten verwenden. Ein solcher Domainname dient allenfalls als Platzhalter im&#160;Internet und ist f&#252;r die Akquisition von neuen Mandanten kaum geeignet. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 align="left">Rechtliche Beschr&auml;nkungen der freien Domainwahl</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><font size="3">F&uuml;r WP/StB spielt das <strong>Namensrecht </strong>in der Praxis keine gro&szlig;e Rolle, obwohl noch immer die meisten </font><font size="3">Berufsangeh&ouml;rigen die wenig<strong> werbewirksame</strong> Kombination aus <strong>Berufsbezeichnung</strong> und Nachnamen&nbsp;</font><font size="3">als Domain f&uuml;r ihre Webseiten verwenden. Ein solcher <strong>Domainname</strong> dient allenfalls als Platzhalter im&nbsp;</font><font size="3">Internet und ist f&uuml;r die Akquisition von neuen Mandanten kaum geeignet. Es ist unmittelbar&nbsp;</font><font size="3">einleuchtend, dass z.B. eine Domain wie <font color="#0000ff">steuerberater-m&uuml;ller.de</font>&nbsp;</font><font size="3">gem&auml;&szlig; &sect; 12 BGB nur von einem&nbsp;</font><font size="3">Berufsangeh&ouml;rigen mit dem entsprechenden Nachnamen genutzt&nbsp;</font><font size="3">werden kann. Aber wer k&auml;me schon&nbsp;</font><font size="3">auf die Idee, einen fremden Nachnamen f&uuml;r die eigene Kanzlei zu&nbsp;</font><font size="3">verwenden, wo doch schon der&nbsp;</font><font size="3">Nachname als Domain an sich wenig werbewirksam ist und nichts &uuml;ber&nbsp;</font><font size="3">die berufliche T&auml;tigkeit aussagt?&nbsp;</font><font size="3">Bei gleichem Nachnamen gilt wiederum das <strong>Priorit&auml;tsprinzip</strong>, d.h. wer&nbsp;</font><font size="3">den <strong>Domainnamen</strong> zuerst&nbsp;</font><font size="3">registriert, kann die gleichnamigen Mitbewerber von dessen Nutzung&nbsp;</font><font size="3">ausschlie&szlig;en.&nbsp;</font><font size="3">Bei <strong>Firmenbezeichnungen</strong> (etwa f&uuml;r StB- bzw. WP-Gesellschaften) ergibt sich schon handelsrechtlich</font><font size="3">eine Beschr&auml;nkung durch die Praxis der Handelsregister, so dass auch hier &Uuml;berschneidungen sehr&nbsp;</font><font size="3">selten sein d&uuml;rften. </font></p>
<p><font size="3">F&uuml;r Teile einer <strong>Firmenbezeichnung</strong> kann auch ein markenrechtlicher Schutz als&nbsp;</font><font size="3">Unternehmenskennzeichen bestehen (&sect; 5 Abs. 2 Markengesetz). Dies d&uuml;rfte vor allem f&uuml;r die&nbsp;</font><font size="3">Buchstabenkombinationen der &ldquo;Big-Four&rdquo;-Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaften gelten.</font></p>
<p><font size="3"><font size="3"><font size="3"><strong>Markenrechtliche</strong> Aspekte </font></font><font size="3"><font size="3">spielen f&uuml;r die <strong>steuerberatenden Berufe</strong> eher eine untergeordnete Rolle, da eingetragene Marken bei den Steuerberatern naturgem&auml;&szlig; selten sind. Immerhin hat eine der Big-Four-Gesellschaften erfolgreich ein &Uuml;bertragungsverfahren bei der WIPO f&uuml;r die Domainnamen </font></font><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3">pwcespana.co</font></font></font><font size="3"><font size="3">m und </font></font><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3">pwcglobal.net </font></font></font><font size="3"><font size="3">angestrengt, um Trittbrettfahrer von der unerlaubten Nutzung Ihres (Marken-) Namens abzuhalten</font></font><font size="3"><font size="3">.</font></font></font></p>
<p><font size="3">Derzeit nicht empfehlenswert w&auml;re die z.B. auch die Nutzung einer Domain, wie z.B. SteuerberaterVZ (StB-VZ o.&auml;.), da die Inhaber der Domain &ldquo;StudiVZ&rdquo; gegen jegliche Nutzung des Zusatzes &ldquo;VZ&rdquo; -bisher erfolgreich &#8211; vorgehen</font>.&nbsp;<font size="3" face="Times New Roman"><font size="3" face="Times New Roman"><font face="Arial">Dem Verfasser entzieht sich allerdings die Logik, mit welcher eine <font size="3"><font size="3">Gesellschaft einen derart allgemeinen Begriff aus zwei Buchstaben <strong>markenrechtlich </strong>f&uuml;r sich beanspruchen kann. Doch ist das letzte Wort in dieser rechtlichen Auseinandersetzung noch nicht gesprochen.</font></font></font></font></font></p>
<p><font size="3" face="Times New Roman"><font size="3" face="Times New Roman"><font face="Arial"><font size="3"><font size="3">Wesentlich h&auml;ufiger wurde von den <strong>freien Berufen</strong> das <strong>Wettbewerbsrecht</strong> </font></font><font size="3"><font size="3">bem&uuml;ht, um gegen unliebsame Konkurrenz vorzugehen. Insbesondere die <strong>Rechtsanw&auml;lte</strong> &#8211; man k&ouml;nnte meinen von Berufs wegen &#8211; haben sich Jahre lang heftige Auseinandersetzungen um <strong>Domainnamen</strong> geliefert, die angeblich oder tats&auml;chlich zu <strong>Wettbewerbsbeschr&auml;nkungen</strong> f&uuml;hrten. Da die rechtliche Lage in diesen F&auml;llen weitgehend mit derjemigen der WP/StB vergleichbar ist, soll an dieser Stelle n&auml;her darauf eingegangen werden: W&auml;hrend das OLG Celle 2001 die Domain </font></font><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3">anwalt-hannover.de </font></font></font><font size="3"><font size="3">und das OLG M&uuml;nchen 2002 die Domain </font></font><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3">rechtsanwaelte-dachau.de </font></font></font><font size="3"><font size="3">noch f&uuml;r wettbewerbswidrig gem&auml;&szlig; &sect; 5 UWG hielten, bahnte sich mit dem Grundsatzurteil des <strong>BGH </strong>aus dem Jahre 2001 zu der Domain </font></font><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3">mitwohnzentrale.de </font></font></font><font size="3"><font size="3">, in welchem dieser keine <strong>wettbewerbswidrige </strong>Nutzung dieser Domain feststellte, eine Wende bei der Nutzung <strong>generischer Domains</strong> (Gattungsbegriffe) an. <font size="3" face="Times New Roman"><font size="3" face="Times New Roman"><font face="Arial">Das OLG Hamm selbst, das 2003 noch die <strong>Wettbewerbswidrigkeit</strong> der Domain </font></font></font></font></font><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3"><font color="#0000ff" size="3">tauchschule-dortmund.de </font></font></font><font size="3"><font size="3">festgestellt hatte, machte mit dem </font></font>Urteil vom 19.06.2008<font size="1"><font size="1"> </font></font>eine Kehrtwende, in dem es die Domain <font color="#0000ff"><font color="#0000ff">anwaltskanzei-ort.de </font></font>als durchaus zul&auml;ssig und nicht unlauter i.S. des &sect; 3 UWG befand. Eine <strong>wettbewerbswidrige</strong> Spitzenstellungwerbung an dem betreffenden Ort sei darin nicht zu erkennen.</font></font></font></p>
<p><font size="3" face="Times New Roman"><font size="3" face="Times New Roman"><font face="Arial">Im <strong>Standesrecht</strong>&nbsp;der <strong>Steuerberater</strong> und <strong>Wirtschaftspr&uuml;fer</strong> k&ouml;nnten sich aus dem &sect; 8 des Steuerberatungsgesetzes i.V. mit den Bestimmungen der Berufsordnung der Bundes-Steuerberaterkammer bzw. des &sect; 52 der Wirtschaftspr&uuml;ferordnung, welche zur sachlichen Werbung verpflichten, evtl. weitere Beschr&auml;nkungen bei der <strong>Domainwahl</strong> ergeben. Unlauter w&auml;re die Werbung mit einer Domain, die auf eine Alleinstellung des Berufsangeh&ouml;rigen hinweist, z.B. <font color="#0000ff"><font color="#0000ff">top-steuerberater.de </font></font>oder <font color="#0000ff"><font color="#0000ff">bester-steuerberater.de</font></font></font><font face="Times New Roman"><font face="Arial">. Spezielle</font> <font face="Arial">Aussagen zur Domainwahl macht das Berufsrecht aber nicht.</font></font></font></font></p>
<p align="left"><font size="3" face="Arial">Der Versuch der Rechtsanwaltskammer, Berufsangeh&ouml;rigen die Verwendung der Domain <font color="#0000ff">rechtsanwaelte-notar.de</font> wegen angeblichen Versto&szlig;es gegen das Berufsrechts zu versagen,scheiterte vor dem BGH (<font size="3" face="Times New Roman"><font size="3" face="Times New Roman"><font face="Arial">BGH-Urteil vom 25. November 2002</font>).</font></font></font></p>
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		<title>Domainwahl der freien Berufe</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 22:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MV</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Domainwahl f&#252;r die freien Berufe weist als  Besonderheit gegen&#252;ber den Prinzipien der allgemeinen Domainwahl die Ber&#252;cksichtigung des jeweiligen Standesrechts auf. Dabei geht es in erster Linie um die verkammerten freien Berufe, die als wesentliches Merkmal von der Pflichtmitgliedschaft in einer Berufskammer gepr&#228;gt sind. Dabei f&#228;llt bei den rechtsberatenden Berufen insbesondere das Standesrecht der Notare [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>Domainwahl</strong> f&#252;r die <strong>freien Berufe</strong> weist als  Besonderheit gegen&#252;ber den Prinzipien der allgemeinen Domainwahl die Ber&#252;cksichtigung des jeweiligen <strong>Standesrechts</strong> auf. Dabei geht es in erster Linie um die verkammerten freien Berufe, die als wesentliches Merkmal von der Pflichtmitgliedschaft in einer<strong> Berufskammer</strong> gepr&#228;gt sind.</p>
<p>Dabei f&#228;llt bei den<strong> rechtsberatenden Berufen</strong> insbesondere das <strong>Standesrecht</strong> der <strong>Notare</strong> durch seine st&#228;rkeren Beschr&#228;nkungen auf. Ihnen ist z.B. die Auswahl einer Domains mit der Keywort-Kombination aus Beruf und Ort ausdr&#252;cklich untersagt.</p>
<p>&#196;hnlich ist das <strong>Berufsrecht</strong> der Heilberufe (&#196;rzte, Zahn&#228;rzte, Apotheker u.a.) reguliert. Auch hier sind Einschr&#228;nkungen in der Domainwahl  zu beachten.</p>
<p>Eine gr&#246;&#223;ere Freiheit bei der Wahl der bevorzugten Domainnamens genie&#223;en dagegen Architekten und verkammerte Ingenieure.</p>
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