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Domainwahl der rechtsberatenden Berufe (1)

Die rechtsberatenden Berufe - insbesondere die Rechtsanwälte – haben maßgeblich dazu beigetragen, das Berufsrecht der (verkammerten) freien Berufe hinsichtlich der Domainwahl weiter zu entwickeln. Zum einen Teil wurden vor allem wettbewerbsrechtliche Auseinandersetzungen unter den Berufsangehörigen selbst, zum anderen Teil auch mit der Berufsaufsicht (Kammern) geführt.

Schließlich haben die Berufsangehörigen durch die Praxis der Domainwahl, die oft berufsrechtliche und wettbewerbsrechtliche Bedenken bewusst hinter Marketing-Überlegungen stellte, oft auch Standards gesetzt, die faktisch Recht nach dem Gleichheitsprinzip geschaffen haben.

 Domainwahl und Suchmaschien-Optimierung

 Es besteht in Kreisen von Domainern und  – mit Einschränkungen – auch von Suchmaschinenoptimierer (SEO-Experten) weitgehend Konsens,dass die Wahl des Domainnamens ein wichtiges Element bei der SUMA-Optimierung einer Webseite darstellt. Ist im Domainnamen bereits das Schlüsselwort (Keyword) enthalten, unter welchem die Webseite in den Suchmaschinen gefunden werden soll, so stellt dies einen (von mehrerennotwendigen) Pluspunkten auf dem Weg zu einem guten SUMA-Ranking dar. Natürlich lassen sich auch Domainnamen, die ein solches Keyword nicht enthalten, dahingehend optimieren, doch ist der Weg dorthin einfach beschwerlicher. Insoweit ist die Domainwahl als erster Schritt für die weitere SUMA-Optimierung wegweisend.

Wie wichtig die eigene Position im SUMA-Ranking für Rechtsanwälte ist, sei anhand der Suchanfragen allein bei der wichtigsten Suchmaschine (GOOGLE) veranschaulicht:

GOOGLE-Treffer (D):

Rechtsanwalt    5.140.000

Rechtsanwälte  4.230.000

Monatliche Suchanfragen nach
Google-Keyword-Tool (D):  

Rechtsanwalt                        1.830.000 [74.000]

Rechtsanwälte                         550.000 [22.200]

Rechtsanwalt Berlin                  60.500 [5.400]

Die erste Zahl gibt die Anzahl der monatlichen Suchanfragen bei weitgehender Einstellung, die Zahl in eckiger Klammer die exakten Suchanfragen an.

An diesen Zahlen lässt sich erkennen, welches Mandantenpotential darin steckt, das nur durch eine vordere SUMA-Platzierung ausgeschöpft werden kann. Gerade neuere Untersuchungen zeigen, dass eigentlich nur das Ranking auf der ersten Ergebnisseite einer Suchmaschine zur Ausschöpfung des Mandantenpotential geeignet ist und selbst dort ist eine Platzierung auf den Rängen 1 bis 3 unbedingt empfehlenswert. Selbst durch die direkte Eingabe des Suchbegriffs in die URL (sog. Type-Ins) ist bei obigem Suchvolumen noch mit einer gewissen Nachfrage zu rechnen.